Wer Bildmaterial für seinen Blog nutzt, muss auch ein paar rechtliche Dinge beachten!

Sicher ist es von Vorteil, eigene Fotos für den Blog oder die Website zu nutzen. Aber für wirklich gute Bilder sollte man sich nicht nur mit der Kamera, sondern auch mit dem einen oder anderen Bildbearbeitungsprogramm auskennen. Daher kann man auch fremde Fotos für Blog verwenden. In beiden Fällen hat der Gesetzgeber klare Regelungen getroffen, gegen die man nicht verstoßen sollte. Wer also für die eigene Website oder auf anderen Kanälen Fotos für Blog verwenden möchte, muss ein paar rechtliche Dinge beachten. In diesem Beitrag durchleuchten wir, worauf es bei Bildern für Website und Blog ankommt. Und welche Möglichkeiten Sie dabei haben.

Fotos für Blog verwenden

Fotos für Blog verwenden: Warum ist das überhaupt wichtig?

Natürlich leben Blog und Website von ihren Inhalten. Der Fokus liegt dabei klar auf dem Text. Ansonsten kann man nämlich auch andere Medien wie Instagram oder YouTube nutzen. Aber … wie das im Leben nun mal so ist: Auch das Auge isst mit. Und genau hier kommen die Fotos mit ins Spiel. Fotos für Blog verwenden ist also vor allem deshalb wichtig, um eine ansprechende Optik zu erzeugen. Damit kann man seinem Text auch Leben einhauchen. Und den Text für die Leser appetitlich machen. Aber man kann auch Fotos für Blog verwenden, um damit ganz bestimmte Ziele zu verfolgen. Zum Beispiel

  • sind Fotos von Produkten bei Empfehlungen oder Produkttests anschaulicher als der reine Text.
  • lassen sich DIY Anleitungen durch die Nutzung von Bildern oft besser erklären.
  • lässt sich ein langer Text durch Bilder aufpeppen und damit auch besser strukturieren.
  • sagt ein Bild oft mehr als tausend Worte. Events, Reiseziele oder Momentaufnahmen sind also durch ein Foto oft besser eingefangen als durch einen ellenlangen Text.

Die rechtlichen Aspekte, wenn man fremde Fotos für Blog verwenden möchte

Was schon Oma gewusst hat, gilt auch hier: „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!“ Wer fremde Fotos nutzt ohne die Einwilligung vom Urheber dafür zu haben macht sich strafbar! Denn auch Fotos unterliegen (wie zum Beispiel auch Texte von Bloggern) dem Urheberrecht.

Aber nicht nur bei fremden Fotos gibt es einiges zu beachten. Knipst man fleißig eigene Fotos für Blog oder Website, muss man zum Beispiel darauf achten, nicht das Persönlichkeitsrecht von anderen zu verletzen. Auf der Seite der Rechtsanwälte Reichhardt und Schlotz habe ich einen ausführlichen Artikel zum Thema Fotorecht gefunden. Wer sich also im Detail auch über das Rech am eigenen Bild informieren möchte, findet ⇒ über diesen Link eine gute Adresse zum Thema.

Kostenlose und kostenpflichtige Lösungen, wenn man fremde Fotos für Blog verwenden möchte

Wir konzentrieren uns jetzt auf die Plattformen, über die man fremde Fotos für den Blog oder die Website nutzen kann. Und das, ohne gegen das Urheberrecht zu verstoßen! Dabei gehen wir erst auf die kostenlosen Möglichkeiten ein. Anschließend stelle ich aber auch noch kurz die kostenpflichtigen Lösungen vor.

Die kostenlosen Möglichkeiten

Das Web bietet so einige Lösungen für kostenlose Bilder. Aber Vorsicht. Einfach googlen und das schönste Foto nehmen, kann fatal sein! Denn genau mit dieser Methode rutscht man ganz schnell in die Verletzung vom Urheberrecht. Besser ist es, Stockbilder zu nutzen. Dafür gibt es neben kostenpflichtigen Plattformen auch kostenlose Anbieter. Zu denen gehören zum Beispiel Pixabay und Pixelio.

Beide Anbieter stellen kostenlose Fotos (und Grafiken) zum Download bereit. Ob und wie genau man die Fotos für Blog verwenden darf, ist je Anbieter und Bild konkret ausgewiesen. Darauf sollte man auch unbedingt achten. Zum Beispiel, ob eine „freie kommerzielle Nutzung“ erlaubt ist. Oder ob es eine Einschränkung für die Nutzung der Bilder gibt. Hier mein Tipp: Finger weg von Bildmaterial, das eingeschränkte Nutzungsrechte hat. Denn wenn man sich nicht in der Tiefe mit dem Thema auskennt, kann man auch hier schnell in die Falle vom Verstoß gegen das Urheberrecht tappen!

Worauf man übrigens immer achten sollte, ist die Angabe der Quelle vom Foto. Ein Beispiel wie das aussehen kann finden Sie auch am Ende von diesem Beitrag! Noch ein kurzer Tipp, bevor es an die kostenpflichtigen Plattformen geht: Die kostenlosen Anbieter zeigen auch sogenannte Vorschaubilder. Diese verweisen aber meist auf kostenpflichtige Plattformen. Bei der Bildauswahl also auch nicht bunt drauf los klicken, sondern genau schauen, was man sich da gerade für ein Foto aussucht.

Die kostenpflichtigen Möglichkeiten

Bei den kostenpflichtigen Möglichkeiten, um fremde Fotos für Blog verwenden zu können, gibt es auch Plattformen mit Stockmaterial. Zwei davon sind zum Beispiel Fotolia und Shutterstock. Das Prinzip ist das gleiche wie bei den kostenlosen Plattformen. Allerdings zahlt man (zum Beispiel über sein Paypal Konto) für die Nutzungsrechte.

Gerade bei Fotolia kann ich noch einen Tipp geben: Wer auf Social Media Plattformen das Foto für den Blog verwenden möchte, muss hier auch unbedingt das entsprechende (Social Media) Format herunterladen. In diesem Format von Fotolia sind am Bildrand die urheberrechtlichen Daten hinterlegt. Und laut Richtlinie von Fotolia müssen diese Angaben (Plattform, Lizenznummer und Urheber) im Social Web auf den Fotolia Fotos zu sehen sein. Jetzt wird es übrigens tricky! Auch wenn ein Dritter auf Facebook & Co. den Beitrag verlinkt und damit das Fotolia (Beitrags-) Foto automatisch hochlädt, muss die Quelle sichtbar sein. Um auf der sicheren Seite zu stehen, sollte man also besser immer das Social Media Format nutzen. Oder man sucht sich alternative Lösungen …

Bevor ich auf die letzte Alternative zum Thema „Fotos für Blog verwenden“ eingehe, hier nochmal kurz und knapp, worauf man bei fremden Fotos für Blog achten sollte:

  1. Wie ist der Bildnachweis aufzuführen?
  2. Wo darf man die Bilder verbreiten?
  3. Gibt es eine Eingrenzung bei der Nutzung?
  4. Auf welche Besonderheiten ist zu achten (Stichwort: „AGBs“)?

Warum nicht eine Win-Win-Lösung für alle Beteiligten schaffen?

Zu guter Letzt gibt es übrigens noch die Möglichkeit, direkt mit einem Fotografen zu arbeiten. Zum einen kann man natürlich per Anfrage und Angebot seine Rechnung für die angeforderten Bilder zahlen. Zum anderen kann man aber womöglich auch Synergien nutzen. Also zum Beispiel Bilder mit Backlinks oder Texten tauschen. Denn auch viele Fotografen führen eigene Blogs, für die sie Texte brauchen. Oder eine Website, für die sie eine Offpage Optimierung brauchen. Vielleicht findet sich ja so ein Partner, durch den man tolle Fotos für Blog verwenden kann. Und zeitgleich pusht man Website und Blog von dem Fotografen. Win-Win also für alle Beteiligten!

Fotos für Blog verwenden für die Onpage Optimierung

Bei der Onpage Optimierung kommt es auf viele Faktoren an. Einer davon sind die Inhalte. Und zu denen gehören auch die Fotos. Für das Stichwort Unique Content sind eigene Fotos für Blog und Website am Wertvollsten. Denn diese sind tatsächlich Unique. Sie können aber auch Fotos für Blog verwenden durch eigens für Ihre Bilder beauftrage Fotografen. Auch damit stellen Sie den Unique Anteil von Ihrem Content sicher.

Wenn Sie eine umfassende Onpage Optimierung für Ihre Seite durchführen möchten, kann ich Ihnen übrigens helfen. Mit meinen Leistungen aus der Onpage Optimierung und SEO-Beratung analysiere ich, welche Schritte wir für Ihre Seite einleiten müssen. Als Freie Texterin und Bloggerin kann ich die Maßnahmen aus der Beratung aber auch gerne für Sie umsetzen. Sie sind neugierig auf meine Arbeit? Dann senden Sie mir einfach einen Anfrage. Gerne sende ich Ihnen dann ein unverbindliches Angebot zu!

 

Foto: © Martina Brunow Fotografie

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.