Mit dem Sponsored Post erfolgreiches Contentmarketing betreiben

Für das Contentmarketing gibt es viele Möglichkeiten, seine Leser zu erreichen und neue Kunden zu gewinnen. Eine davon ist der Sponsored Post. Er kommt auf externen Blogs zum Einsatz. Als Werbung gekennzeichnet sollte er aber keine reine Werbung sein. Denn das langweilt. Wie Sie einen Sponsored Post gestalten können und worauf Sie bei der Wahl vom Blog achten sollten erfahren Sie in diesem Beitrag.

Sponsored Post Contentmarketing

Der Sponsored Post als kreatives Werbemedium

Mit Sponsored Posts kann man sich kreativ austoben. Texte, Bilder, Grafiken, Videos – nahezu jede Form von Content ist möglich. Entweder erstellt man seinen Content dafür selbst oder man holt sich die Blogger mit ins Boot, auf deren Seite der Sponsored Post später auch online gehen soll.

Aber Vorsicht: Auch wenn es sich um Werbung handelt sollte der Inhalt auf keinen Fall als reine Werbung ins Auge springen. Denn, mal ehrlich: Wer von uns verbringt gerne Zeit damit, sich durch reine Werbung zu klicken?

Stattdessen sollte der Sponsored Post der Zielgruppe einen Mehrwert bieten. Zum Beispiel durch unterhaltende, informierende oder beratende Beiträge. Denn nur so gewinnt man die Leser für sich. Kreative Textarten für Sponsored Posts gibt es genügend. Dafür eigenen sich zum Beispiel Interviews, Berichte, Reviews oder das Storytelling.

Rechtliches zum Sponsored Post

Ein Sponsored Post ist Werbung. Daher gibt es auch rechtliche Aspekte auf die man dringend achten sollte. Denn mit dem Sponsored Post bewegen wir uns im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG). Um genau zu sein in § 4 UWG, dem Mitbewerberschutz. Aber was heißt das in der Praxis?

Für den Sponsored Post bedeutet das, dass er ganz klar zu Beginn des Beitrags als Werbung gekennzeichnet ist. Das ist dann der Fall, wenn für die (Erstellung und) Veröffentlichung von dem Beitrag eine Gegenleistung in Form von Geld oder Produkt geflossen ist. Gleiches gilt zum Beispiel auch, wenn ein Blogger gegen Bezahlung nur ein Link in einem bestehenden Beitrag setzt.

Die Kanzlei Plutte hat zum Thema Sponsored Posts einen informativen Beitrag veröffentlicht. wer mehr über die Rechtsgrundlagen erfahren möchte, findet dort weiterführende Infos vom Fachmann.

Kooperationen für Sponsored Posts mit Bloggern

Da ich selbst auch als Bloggerin arbeite kenne ich inzwischen viele andere Blogger. Aber auch Unternehmen, die sich als Kooperationspartner anbieten. Da sind mir schon einige Geschichten und eigene Erlebnisse untergekommen. Mit ein Grund, weshalb ich auch die rechtliche Seite erwähnt habe. Denn Strafen wegen Abmahnungen können teuer sein. Und dann rechnet sich die Einnahme durch einen Sponsored Post sicher nicht mehr.

Die Kunst liegt also darin trotz der Kennzeichnungspflicht von Werbung lesenswerten Content zu produzieren. Und mit diesem auch seine Zielgruppe zu treffen. Um das zu erreichen habe ich für Sie ein paar Tipps zu Recherche, Kontaktaufnahme und der Gestaltung von Sponsored Posts zusammengefasst, die Sie für Ihre Sponsored Posts nutzen können:

1. Recherche nach geeigneten Blogs

Damit man mit seinem Sponsored Post auch wirklich die eigene Zielgruppe trifft sollte man eine intensive Recherche nach geeigneten Blogs betreiben. Denn nur so erhöht sich die Chance, potenzielle neue Kunden zu erreichen. Wenn Sie mit der Recherche beginnen, können Sie auf ein paar Merkmale und Details bei den Blogs achten:

  • Kennen Sie Ihre eigene Zielgruppe!
  • Lernen Sie die Zielgruppe der ausgewählten Blogger kennen!
  • Gleichen Sie Ihre Zielgruppe mit der der Blogger ab. Nur wenn die Zielgruppen übereinstimmen kann sich der Sponsored Post rentieren.
  • Prüfen Sie den Content der Blogs. Passt er zu Ihrem Produkt und Unternehmen?
  • Können Sie sich mit den Blogs identifizieren?
  • Sehen Sie sich andere Sponsored Posts auf dem Blog an. Prüfen Sie, ob Gestaltung und Inhalt auch zu Ihrer Strategie passen könnten.
  • Lassen Sie sich ein Meta Kit zeigen. Hier erfahren Sie die Hard Facts zum Blog. Zum Beispiel wie viele Besucher je Monat auf dem Blog sind oder wie hoch die Absprungrate ist.

2. Kontaktaufnahme zum Blogger

Sie haben einen oder mehrere Blogs gefunden, die für einen Sponsored Post zu Ihrem Produkt passen? Dann geht es nun an die Kontaktaufnahme zum Blogger. Per E-Mail stellen Sie den Bloggern aber nicht nur Ihr Produkt vor. Sie bieten ihm eine Kooperation an und fragen womöglich auch nach einem Angebot. Bei der Kontaktaufnahme sind zum Beispiel diese Infos für die Blogger relevant, um eine Aussage zum Sponsored Post auf ihrem Blog zu treffen:

  • Stellen Sie sich und Ihr Produkt vor.
  • Treffen Sie eine Aussage, weshalb Sie gerne auf diesem Blog einen Sponsored Post veröffentlichen möchten.
  • Liefern sie eigene Ideen für den Sponsored Post oder fragen Sie gezielt nach Ideen durch die Blogger an.
  • Erläutern Sie Ihre Vorstellung zur Kooperation. Also in welcher Form die Vergütung erfolgen soll.
  • Stecken Sie auch die Rahmenbedingungen ab. Also zum Beispiel dass der Sponsored Post als Werbung gekennzeichnet sein soll, wie lang und mit welchen Keywords er versehen sein soll, wann er online gehen soll oder wie lange er auf dem Blog (mindestens) veröffentlicht sein soll.
  • Falls Sie ein Budget für den Sponsored Post haben teilen Sie das den Bloggern mit. Sie können aber auch ein Angebot mit Leistungsumfang und Kosten anfragen.

In welcher Form die Vergütung läuft ist übrigens Verhandlungssache. Das kann die Bereitstellung von Ihrem Produkt oder die Zahlung von Geld sein. Natürlich ist auch eine Mischung aus beidem möglich. Achten Sie aber in jedem Fall darauf, eine Win-Win-Situation zu erreichen. Denn damit schaffen Sie Empathie, erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit und können womöglich auch Ihr Image positiv (weiter) ausbauen.

3. Gestaltung vom Sponsored Post

Beim Sponsored Post kommt es auf den Unique Content ganz besonders an. Denn mit diesem grenzen Sie sich von Ihrer Konkurrenz ab. Natürlich müssen die Inhalte zu Ihnen und Ihrem Produkt passen. Sie sollen aber auch auf Ihre Zielgruppe zugeschnitten sein. Legen Sie sich also eine Strategie zurecht mit der Sie in die virtuelle Kommunikation gehen möchten. Steht Ihre Strategie können Sie für Sponsored Posts auch verschiedene Textarten nutzen. Zum Beispiel

  • den Erfahrungsbericht: Produkttests eigenen sich am besten für Erfahrungsberichte. Diese Tests sollten aber durch die Blogger tatsächlich durchgeführt sein. Und auch die Erfahrungen dazu sollten die Blogger selbst formulieren. Hier bietet es sich also nicht an, dem Blogger einen Beitrag zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Fällt das den Lesern auf kann das Unternehmen übrigens auch an Glaubwürdigkeit verlieren.
  • das Storytelling: Nutzen Sie Geschichten um Infos besser zu vermitteln. Das können Sie nicht nur im Text, sondern zum Beispiel auch in Videos oder (Info-) Grafiken integrieren.
  • das Interview: Liefern Sie mit Experteninterviews informative Hintergrundinfos. Das Interview im Sponsored Post kann mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern laufen. Aber zum Beispiel auch mit Experten aus der Wirtschaft.

Sie möchten Ihr Contentmarketing mit Sponsored Posts angehen?

Mit meinen Leistungen in der SEO-Beratung, als Bloggerin und Freie Texterin kann ich Ihr Contentmarketing vorantreiben. Zum Beispiel

  • setze ich Ihre Contentmarketingstrategie auf,
  • übernehme ich die Recherche nach geeigneten Blogs für Ihren Sponsored Post oder
  • erstelle ich kurz-, mittel- und langfristige Redaktionspläne mit geeigneten Keywords für Ihren Corporate Blog oder
  • schreibe Ihre Texte für interne und externe Medien.

Für ein unverbindliches Angebot können Sie gerne Kontakt zu mir aufnehmen. Nutzen Sie dafür einfach mein Formular oder senden Sei mir direkt eine E-Mail an katja.zusset@zussettext.de.

 

Foto: pixabay.com © kalhh (CC0 Creative Commons)

 

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